
Über uns
Das Referenzforum für die Berge
Ein jährlicher Treffpunkt, um Akteure, Experten und Entscheidungsträger zum Thema nachhaltiger Wandel der Alpenregionen zu vernetzen.
Im Überblick
Das Forum Moving Mountains: wer, wann, wie?
Als Plattform für Best Practices der nachhaltigen Transformation, 2012 in Les Diablerets (Waadtländer Alpen, Schweiz) gegründet, vernetzt das MovingMountains Forum konkrete Projekte für eine nachhaltige Zukunft in den Bergen, angesichts der großen Herausforderungen durch den Klimawandel und die Entwicklung unserer Gesellschaft.
Das zweitägige Jahresforum bietet einen einzigartigen Rahmen, um Welten zusammenzubringen, die sonst kaum Gelegenheit zum Austausch haben: Vertreter von Berggemeinschaften, regionale und nationale Behörden, Experten aus der Wissenschaft, Fachleute aus Tourismus und Bergwirtschaft, kulturelle und soziale Akteure sowie Vertreter der Zivilgesellschaft aus der Schweiz und dem Ausland präsentieren dort konkrete Projekte und diskutieren die wichtigsten Herausforderungen, die sie direkt betreffen.
Eine Zukunft in den Bergen, die mit Gelassenheit, Innovation, Dynamik und Respekt vor der Umwelt gelebt wird.
Die Moving Mountains Association und ihr ehrenamtliches Komitee engagieren sich zudem in Nebenprojekten: die Stimme der jungen Generation in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) Wallis, Studiengang Tourismus; eine öffentliche Debatte im Rahmen des FIFALP – Internationales Alpines Filmfestival, Les Diablerets; die Begleitung der Entwicklung der Genossenschaft Isenau 360; etc.

Forumspartner
Werte
Drei Säulen, die uns tragen
Das MovingMountains Forum basiert auf drei einfachen, aber starken Überzeugungen. Sie leiten jede Entscheidung, jede Partnerschaft, jedes Gespräch, das wir führen.
Nachhaltigkeit
Wir unterstützen praktische, nachhaltige Lösungen, die tief in der täglichen Realität der Berggemeinschaften verwurzelt sind. Eine Zukunft für die Berge, gestaltet von den Menschen, die dort leben.
Innovation
Wir spüren neue, mutige, begeisternde Wege auf, die zusammenführen und über Spaltungen und Ideologien hinweg engagieren.
Zusammenarbeit
Wie die Pässe, die Täler verbinden, basieren nachhaltige Projekte auf Austausch und Zusammenarbeit. Unser Forum ermöglicht es, Verbindungen zu knüpfen, Ideen auszutauschen, Situationen zu verstehen und Lösungen zu übertragen.
GESCHICHTE
Wie Moving Mountains entstanden ist
Nach einer ersten bescheidenen, aber entschlossenen Ausgabe hallten die Stimmen der Pioniere durch die Täler und trugen eine einfache Botschaft: Nachhaltigkeit ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
2012
Gründung des Forums „Shift to Green“ im Zusammenhang mit der Entscheidung der Schweiz, aus der Kernenergie auszusteigen. Die erste Ausgabe hatte das Thema „Der Übergang zu grünen Energien: Mobilisierung lokaler und regionaler Ressourcen“ unter Beteiligung von EPFL-Professor Teddy Püttgen.
2013
Das Forum wird in Ecovillages umbenannt. Diese zweite Ausgabe konzentriert sich auf «Öko-Innovationen für eine nachhaltige Zukunft der Bergdörfer» und bringt unter anderem die SECO-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen Fleisch sowie den Entdecker und Psychiater Bertrand Piccard zusammen.
2014
«Architektur und Planung für eine nachhaltige Zukunft von Dörfern und Kleinstädten». Diese 3. Ausgabe ist geprägt von einer Zusammenarbeit mit der Harvard Graduate School of Design. Ein Teil der Studierenden der renommierten amerikanischen Universität nimmt am Rande des Forums in Les Diablerets Quartier und erarbeitet unter der Leitung der Architektin und Professorin Toshiko Mori Lösungen.
2015
«Nachhaltige Mobilität im Zentrum der wirtschaftlichen Herausforderungen alpiner Dörfer und Täler» steht auf dem Programm und beinhaltet insbesondere eine Zusammenarbeit mit dem ALICE-Labor der EPFL, die zu der temporären Holzinstallation «2055» führte, die auf 2055 Metern Höhe, in der Nähe des Isenau-Passes, realisiert wurde.
2016
„Smart Villages: Zwischen Technologien und Mentalitätswandel“. Diese Ausgabe umfasst einen Workshop in Leysin, in Zusammenarbeit mit Swisscom und Aigle Région, sowie einen Hackathon, der im Vorfeld des Forums organisiert wird.
2017
„Smart Villages, welche nachhaltige Wirtschaft für Dörfer?“. Als Symbol der Wirtschaft des Ormonts-Tals wird die Diablobine, eine spielerische Neuinterpretation einer Gondel der Isenau-Anlage, vom Künstler Pascal Bettex geschaffen und anschließend der Gemeinde geschenkt. Sie ist heute vor dem Tourismusbüro Les Diablerets aufgestellt.
2018
„Den Klimawandel begleiten: Risiken managen und Chancen nutzen“. Bürgermeister alpiner Orte, Kulturförderer und Akteure der nachhaltigen Finanzwirtschaft teilen ihre Erfahrungen. Das Forum bietet eine Reihe praktischer Workshops an. Der Künstler LPVDA aus Leysin gestaltet ein Holzfresko an einer Scheune der Gemeinde Ormont-Dessus. Unter dem Titel „Zukunft“ zeigt es das Gesicht eines Vorfahren, der auf die neue Generation blickt.
2019
Das Ecovillages Forum wird zum Moving Mountains Forum, um seine Funktion und Ambition besser widerzuspiegeln. Es befasst sich mit der Frage des Wissensaustauschs im Rahmen der nachhaltigen Transformation und fragt sich gemeinsam mit Akteuren aus der Branche, wie der Freestyle-Meisterin Sarah Hoefflin, ob Freizeit- und Wettkampfsport ein Motor dieser Transformation sein kann. Es beleuchtet auch die Rolle der Medien bei der Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
2020
Aufgrund der COVID-19-Pandemie entfaltet sich das Moving Mountains Forum in einer Reihe von Videos, die die Fragen dokumentieren, die sich die Gemeinde Ormont-Dessus bei der Erneuerung ihrer öffentlichen Beleuchtung, die Gemeinde Albinen (VS) bei der Finanzierung ihres demografischen Überlebens und die in den Bergen engagierten Umweltverbände bei ihren verschiedenen Aktionen stellen.
2021
Wie können nachhaltige Investitionsfonds konkrete Projekte in Bergregionen erreichen? Mit einer prestigeträchtigen Riege von Referenten, darunter der Erfinder der Green Bonds und die Investitionsleiterin der EBWE, präsentiert das Moving Mountains Forum mehrere innovative Lösungen.
2022
Für seine elfte Ausgabe versammelt das Moving Mountains Forum mehrere Größen des alpinen Tourismus, darunter Reto Gurtner (Weisse Arena), Paul Marc Julen (Zermatt) und Sébastien Travelletti (Magic Pass), Spezialisten für Energie- und Umwelttechnologien, Wissenschaftler (darunter ETHZ-Professorin und IPCC-Mitglied Sonia Seneviratne), sowie Wirtschafts- und politische Entscheidungsträger, um die besten Praktiken für eine nachhaltige Transformation an die Spitze zu bringen.
2023
Versorgungsengpässe, massive Preiserhöhungen, Entwicklung von Solarparks, Erhöhung von Staudämmen, Abhängigkeit von Großhändlern, Null-Kohlenstoff-Ziel… Berggemeinden stehen angesichts der großen Energieherausforderungen unter intensivem Druck. Das 12. Moving Mountains Forum zieht Bilanz, mit einer Masterclass und intensiven Debatten.
2024
Die 13. Ausgabe des Moving Mountains Forums untersucht sehr konkret, wie Berggemeinden die neue Attraktivität des Lebens in den Bergen im Lichte des Klimawandels angehen. Unterkunft, touristische Neuausrichtung, neue Wirtschaftsaktivitäten, Mobilitäts- und Energieherausforderungen – die angeregten Debatten haben den Akteuren der Bergregionen Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.
2025
Das Thema «Nachhaltige Mobilität im Zentrum der wirtschaftlichen Herausforderungen alpiner Dörfer und Täler» steht auf dem Programm und beinhaltet insbesondere eine Zusammenarbeit mit dem ALICE-Labor der EPFL, die in der temporären Holzinstallation «2055» mündet, welche auf 2055 Metern Höhe, in der Nähe des Isenau-Passes, realisiert wurde.
Komitee
Der Verein Moving Mountains
Das ehrenamtliche Komitee des Vereins Moving Mountains besteht aus Persönlichkeiten, die sich dem Berg, seiner Zukunft und seiner Umwelt im weitesten Sinne verbunden fühlen. Mit Überzeugung und Engagement stellen sie ihre Zeit und ihr Fachwissen in den Dienst des Forums und anderer Aktivitäten.
Komitee

Philippe Doffey
Ehemaliger Generaldirektor von Retraites Populaires
Ausschussmitglied

Werden Sie Teil der Bewegung
Werden Sie Mitglied und gestalten Sie die nachhaltige Zukunft der Berggemeinschaften mit.



























